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22.04.24

Issy-Yorkie-Eiweissverlustsyndrom

Eiweißverlustsyndrom beim Hund und Folgen für seine Ernährung

Was ist das Eiweißverlustsyndrom und welche Symptome zeigen sich damit beim Hund


Bei der Krankheit "Eiweißverlustsyndrom", auch als Protein Loosing Enteropathie (PLE) bezeichnet, kann der Hund Proteine (Eiweiß) schlecht oder gar nicht aufnehmen und verarbeiten. Eiweiß wird dann einfach ausgeschieden und die wertvollen Nährstoffe gehen verloren. Wenn die Verdauung Eiweißstoffe abstößt, hat das in den meisten Fällen schwere Folgen für die Gesundheit des Hundes. Können wichtige Proteine vom Hund nicht aufgenommen werden, werden typische Symptome wie Gewichtsverlust, chronischer Durchfall und Störungen im Lymphsystem sichtbar.

Bei welchen Hunderassen sind oft vom Eiweißverlustsyndrom betroffen?


Einige Hunderassen sind vom Eiweißverlustsyndrom stärker betroffen als andere. Häufig tritt die Stoffwechselkrankheit auf bei Yorkshire Terriern, Maltesern, Shar Pei oder bei dem Irish Soft Coated Wheaten Terrier.

Was passiert mit dem Hund mit der Krankheit Eiweißverlustsyndrom?


Beim Eiweißverlustsyndrom geht unter anderem meist eines der wichtigsten Eiweiße mit dem Namen Albumin verloren, da die entsprechenden Eiweißbausteine dafür nicht zur Verfügung stehen. Albumin wird von der Leber hergestellt und erfüllt wichtige Aufgaben im Organismus. Zum Beispiel transportiert es im Körper biochemische Substanzen im Blutkreislauf und hilft den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren. Ohne Albumin kann Wasser Wasser in angrenzendes Gewebe oder in den Bauchbereich gelängen und Ödeme verursachen. Kann der Hund entsprechende Eiweiße zur Bildung des Albumins nicht aufnehmen, versucht er dies alternativ körpereigenes Eiweiß wie Muskelgewebe "umbaut". Dies kann zu massivem Abbau Muskelmasse führen. Deshalb leiden Hunde mit der Krankheit Eiweißverlustsyndrom zum Beispiel unter Gewichtsverlust, Erbrechen, Durchfall und im in schweren Fällen an Ödemen im Bauchbereich durch Wassereinlagerungen. Der Mangel weiterer wichtiger Proteine durch Eiweißverlustsyndrom verschlechtert die Bildung von Antikörpern des Immunsystems. In der Folge ist das Immunsystem nicht mehr in der Lage, Antikörper zu produzieren. Der Stoffwechsel kann vielfältig negativ beeinflusst werden.


Ursachen für das Entstehen eines Eiweißverlustsyndromes bei Hunden


Das Eiweißverlustsyndrom kann verschiedene Ursachen haben. Eine falsche Ernährung oder dauerhafte Mangelernährung besonders bei Junghunden kann ebenso zu dieser schweren Krankheit führen, chemische Wurmmittel oder Bakterien im Futter. Meist wird das Klima Mikroorganismen, die Schleimhaut im Verdauungssystem dadurch primär beschädigt. Schäden an der Darmwand und Darmflora können eine Ursache für das Eiweißverlustsyndrom sein. Auch falsch dosierte Antibiotika können das Verdauungssystem schädigen. Weitere Ursachen können chronische Entzündungen, gutartige und bösartige Geschwüre, Lymphflusserkrankungen, Inflammatory Bowel Desease, Histoplasmose, Parasiten, Parvovirus sowie Giardien sein.

Wie kann das Eiweißverlustsyndrom beim Hund behandelt werden?


Der Tierarzt untersucht den Hund zunächst nicht nur auf das Eiweißverlustsyndrom, sondern auch auf das „Leaky gut“- Syndrom. Dies kann Folge mangender Verarbeitung von Proteinen sein, wenn dadurch Gifte, Gase und Verdauungsprodukte bei der Verdauung entstehen, welche die Darmschleimhäute beschädigen und zu einer durchlässigen Darmwand führen. Die Folgen können für den Hund äußerst unangenehm bis tödlich sein. Hat der Tierarzt eine sichere Diagnose treffen können, werden zunächst akute Schädigungen behandelt. Danach geht es an die Bekämpfung der eigentlichen Ursachen des Eiweißverlustsyndroms.

Wie kann das Gleichgewicht der Bakterien in der Darmflora wieder hergestellt werden?


Zunächst muss das bakterielle Gleichgewicht in der Verdauung des Hundes wieder hergestellt werden. Vom Tierarzt wird dabei oft eine angepasste Ernährung empfohlen. Einige Experten empfehlen, den Hund mit zusätzlichen Vitaminen, Mineralstoffen, Hefegranulaten, Kräutermixturen oder fragwürdigen "spezielle Vitalstoffen" zu versorgen. Naturalis lehnt künstliche Zusätze im Futter aus einem wichtigen Grund ab. Viele künstliche Stoffe wie zum Beispiel auch Vitamine wirken in einem Organismus anders und manchmal schädlich, als natürlich Zutaten die in den chemischen Strukturen natürlicher Lebensmittel eingebunden sind. Nachgewiesen wurde beispielsweise, dass künstliche Vitamine die Zellmembran durchdringen können, natürliche aber nicht. Dies hat zur Folge, dass künnstiche Vitamine bei Überdosierung vom Körper schlechter reguliert werden und damit Schäden anrichten können. Natürlich Vitamine werden bei Überdosierung ausgeschieden.

Wie kann ich meinen Hund mit Eiweißverlustsyndrom sinnvoll gesund ernähren?


Für den Hund Eiweißverlustsyndrom ist die Zusammensetzung seines Futters von größter Bedeutung, erst recht dann wenn ein natürliches Gewicht von Bakterien im der Verdauung wieder hergestellt werden soll. Dabei sollte das Hundefutter einen hohen Proteinanteil bieten um Verluste zu kompensieren. Die Futtermenge sollte im mittleren Niveau eingestellt werden. Wichtig ist, dass es hochwertige und natürliche Proteine sind. Viele Hersteller verwenden Fleischmehl zur Anreicherung ihres Futters mit Proteinen. Das ist abzulehnen. Fleischmehl wird aus minderwertigen Teilen von Tieren, meist Schlachtabfällen und Tierkadavern hergestellt, die nicht für den menschlichen Verzehr verkauft werden dürfen. Schlachtreste, Innereien, Bindegewebe und Knochen und in einigen Fällen auch verdorbenes Fleisch werden bei hohen Temperaturen zerkocht und zu einem Pulver getrocknet. Es ist meist nicht nachvollziehbar, von welchen Tieren und in welcher Qualität die Rohstoffe waren. Der Nährstoffgehalt ist sehr fragwürdig und wird daher nicht separat ausgewiesen.

Wie kann Monoprotein-Hundefutter helfen durch Ausschlussdiät eine gute Ernährungslösung für den Hund zu finden?


Die Fütterung des Hundes mit einem hochwertigen Monoproteinfutter ist besonders empfehlenswert. Mit hypoalergenen Monoprotein-Hundefutter wird die wichtige Ausschlussdiät erst möglich. Fisch oder Lammfleisch, aber auch Ziege werden von vielen Hunden besser aufgenommen als Rind und Huhn aus der Massentierhaltung. Wird nach längerer Gabe eines Futters mit Monoproteinquelle (mindestens zwei Wochen, wenn keine anderweitigen Komplikationen auftreten) ein Erfolg in Form von Gewichtszunahme und allgemeiner Verbesserung des Gesundheitszustandes beim Hund festgestellt (täglich genau protokollieren), ist der Weg klar und die Dosierung kann erhöht werden. Der Kotabsatz ist gemäß Vorgabe des Tierarztes zu prüfen.

Sind Kohlenhydrate als Ersatz von Fett zur Energiegewinnung im Hundefutter sinnvoll? 


Abzuraten ist von Futtermitteln, welche Kohlenhydrate in Form von Zuckerarten, Getreide, Kartoffeln oder Reis enthalten, da sie die Verdauung zusätzlich belasten und Giardien fördern können. Statt Kohlehydrate für die Energiegewinnung zu nutzen ist es für den Hund natürlicher und für die Verdauung des Hundes weniger belastend, wenn er seine Energie aus hochwertigen Fetten und Ölen beziehen kann.   

Warum Tierärzte Naturalis Trockenbarf nicht nur bei Eiweißverlustsyndrom empfehlen?


Naturalis Trockenbarf verwendet ein in mehreren Jahren mit Züchtern und Tierärzten entwickltes und nach zahlreichen Tests verfeinertes Barf-Rezept, welches die Ernährungsbedürfnisse des Hundes umfassend berücksichtigt. Es handelt sich bei diesem Trockenbarf Futter für den Hund um ein einzigartiges Alleinfuttermittel, welches sein ausschließlich natürlichen Inhaltsstoffe zu 100% deklariert. Öle und Kräuter sind neben dem sortenreinen Monoprotein-Fleisch von 80%, ausgewähltem Gemüse und Obst so aufeinander abgestimmt, dass ein Gleichgewicht von Bakterien im Verdauungssystem des Hundes sicher gestellt wird. Andere Kräuter in Kleinstmengen wie Schwarzkümmelöl oder Knoblauch sorgen für eine natürliche Parasitenabwehr. Die Basis eines gesunden und normalfunktionierenden Verdauungssystems ist die Ernährung. Mit Naturalis Trockenbarf nutzen Sie eine der besten Möglichkeiten, die Gesundheit ihres Hundes zu erhalten und fragwürdige Zusätze in seiner Ernährung komplett auszuschließen.


Dieser Text ist die Meinung von Naturalis und ersetzt nicht den Besuch eines Tierarztes vom Auftreten der im Text genannten Symptome.

FAQ: Eiweißverlustsyndrom beim Hund

Was ist ein Eiweißverlustsyndrom beim Hund?

Dabei verliert der Hund über den Darm oder die Nieren vermehrt Eiweiß. Das kann zu Mangelzuständen, Muskelschwund und Abwehrschwäche führen.

Welche Symptome treten beim Eiweißverlustsyndrom auf?

Typische Anzeichen sind Abmagerung trotz Futteraufnahme, geschwollener Bauch (Ödeme), Durchfall, Mattigkeit und schlechte Fellqualität.

Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?

Über Blut- und Urinuntersuchungen, Ultraschall und Kotanalysen. So lässt sich feststellen, wo das Eiweiß verloren geht und wie stark der Mangel ist.

Wie wird das Eiweißverlustsyndrom behandelt?

Die Therapie richtet sich nach der Ursache. Häufig sind Medikamente nötig, kombiniert mit einer speziellen, leicht verdaulichen Diät.

Welche Rolle spielt Ernährung bei Eiweißverlust?

Hunde brauchen hochwertiges, gut verdauliches Eiweiß. Naturalis TrockenBARF mit Monoprotein-Rezepturen kann die Verdauung entlasten und eine bedarfsgerechte Versorgung sichern.

Wann sollte ich mit meinem Hund zum Tierarzt?

Bei anhaltendem Durchfall, Gewichtsverlust, Ödemen oder auffälliger Schwäche ist sofort eine tierärztliche Abklärung notwendig.