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16.02.26

Siberian Husky wird draußen gebürstet, dreht den Kopf zum Besitzer, kleine Fellreste liegen im Gras.

Fellwechsel beim Hund: Ursachen, Dauer & richtige Unterstützung

Zweimal im Jahr scheint es, als würde dein Hund sein komplettes Fell verlieren. Haare auf dem Sofa, im Auto und auf der Kleidung gehören plötzlich zum Alltag. Der Fellwechsel beim Hund ist jedoch kein Problem, sondern ein natürlicher Prozess, wenn du weißt, was jetzt im Körper passiert.

Warum Hunde ihr Fell wechseln

Der Fellwechsel beim Hund wird in erster Linie durch die Tageslichtlänge gesteuert – nicht durch die Temperatur. Wird es im Frühjahr heller, stellt der Körper auf Sommerfell um. Im Herbst wächst das dichtere Winterfell nach. Besonders stark betroffen sind Hunde mit Unterwolle, etwa Schäferhunde, Retriever oder nordische Rassen.

Der Körper arbeitet in dieser Zeit auf Hochtouren. Haare fallen nicht einfach aus: Sie werden aktiv abgestoßen und neu gebildet. Das kostet Energie, Nährstoffe und Zeit.

Mein Hund haart plötzlich extrem: Ist das noch normal?
Ja, wenn es saisonal auftritt und keine kahlen Stellen, Rötungen oder Juckreiz hinzukommen. Treten jedoch Hautveränderungen auf, kann auch ein anderes Problem vorliegen. In diesem Fall lohnt sich ein Blick auf mögliche Hautprobleme beim Hund.

Wie lange dauert der Fellwechsel beim Hund?

Ein klassischer Fellwechsel beim Hund dauert etwa sechs bis acht Wochen. Bei Wohnungshunden kann er sich verlängern oder weniger klar abgegrenzt auftreten, da künstliches Licht den natürlichen Rhythmus beeinflusst.

Kurzhaarige Hunde verlieren oft kontinuierlich Haare, während Hunde mit viel Unterwolle regelrechte „Fellschübe“ erleben.

Warum haart mein Hund das ganze Jahr?
Wohnungshaltung, konstante Temperaturen und künstliches Licht können den natürlichen Zyklus verändern.

Was im Körper jetzt besonders wichtig ist

Während des Fellwechsels steigt der Bedarf an hochwertigem Protein, essenziellen Fettsäuren und bestimmten Spurenelementen. Fell besteht zu einem großen Teil aus Keratin – einem Protein. Eine gute Eiweißqualität ist deshalb entscheidend.

Eine proteinreiche, klar deklarierte Fütterung wie Naturalis TrockenBARF liefert hochwertiges tierisches Eiweiß – die Grundlage für gesundes Fellwachstum.

Wer unsicher ist, ob die aktuelle Fütterung alle Bausteine liefert, sollte sich mit dem Thema BARF richtig ergänzen beschäftigen.

Felltyp entscheidet: So gehst du je nach Hund vor

Wie intensiv der Fellwechsel beim Hund ausfällt, hängt stark vom Felltyp ab.

Felltyp Geeignete Pflege
Unterwolle Unterwollbürste oder Kamm
Kurzhaar Gummistriegel
Langhaar Grobzinkiger Kamm + Bürste

Fellwechsel oder Nährstoffmangel? So erkennst du den Unterschied

Starker Fellverlust allein ist meist normal. Kommen jedoch folgende Symptome hinzu, sollte genauer hingeschaut werden:

  • Kahle Stellen
  • Starker Juckreiz
  • Schuppige oder entzündete Haut
  • Mattes, brüchiges Fell

In solchen Fällen kann neben dem Fellwechsel auch ein Nährstoffmangel oder eine Hauterkrankung vorliegen.

3 Mythen über den Fellwechsel beim Hund

Mythos 1: Temperatur allein löst den Fellwechsel aus. Tatsächlich ist vor allem das Tageslicht entscheidend.

Mythos 2: Mehr Baden reduziert Haarverlust. Häufiges Baden kann die Haut belasten.

Mythos 3: Jeder Hund braucht Supplemente. Entscheidend ist die Gesamtqualität der Fütterung.

Fazit

Der Fellwechsel beim Hund ist ein natürlicher Anpassungsprozess, der den Körper fordert. Mit regelmäßiger Pflege, einer hochwertigen Ernährung und einem Blick auf mögliche Warnzeichen kannst du deinen Hund optimal begleiten. Wenn Felltyp, Fütterung und Pflege zusammenpassen, verläuft der Fellwechsel deutlich entspannter – für deinen Hund und für dich.

Über die Autoren:
Dieser Artikel wurde verfasst von der Naturalis Redaktion – spezialisiert auf Hundeernährung & Alltagsthemen.

Quellen & weiterführende Hinweise

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle tierärztliche/medizinische Beratung.

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Häufige Fragen zum Fellwechsel beim Hund

Wann beginnt der Fellwechsel beim Hund?

Der Fellwechsel beim Hund wird vor allem durch die Tageslichtlänge gesteuert. Meist beginnt er im Frühjahr und im Herbst, kann sich bei Wohnungshunden jedoch zeitlich verschieben.

Wie lange dauert der Fellwechsel beim Hund?

In der Regel dauert der Fellwechsel etwa sechs bis acht Wochen. Bei Hunden mit viel Unterwolle kann er intensiver ausfallen, während andere Hunde kontinuierlich Haare verlieren.

Warum haart mein Hund im Fellwechsel so stark?

Während des Fellwechsels stößt der Körper altes Fell aktiv ab und bildet neues. Besonders Hunde mit dichter Unterwolle verlieren in dieser Phase große Mengen an Haaren.

Kann die Ernährung den Fellwechsel beim Hund beeinflussen?

Eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigem Protein und essenziellen Fettsäuren unterstützt Haut und Fell. Eine mangelhafte Nährstoffversorgung kann sich im Fellwechsel deutlicher zeigen.

Welche Hunde sind besonders stark vom Fellwechsel betroffen?

Hunde mit ausgeprägter Unterwolle, wie viele nordische Rassen oder Retriever, verlieren im Fellwechsel besonders viele Haare. Kurzhaarige Hunde haaren oft gleichmäßiger über das Jahr verteilt.

Wann sollte ich beim Fellwechsel tierärztlich abklären lassen?

Wenn kahle Stellen, starker Juckreiz, entzündete Haut oder auffällige Verhaltensänderungen auftreten, sollte die Ursache tierärztlich untersucht werden.