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21.10.24

Barf-rezept nach Fediaf

Hund richtig barfen - Barf-Rezept Beispiel nach FEDIAF

Nach den FEDIAF-Richtlinien (Fédération Européenne de l’Industrie des Aliments pour Animaux Familiers) sollte ein als Alleinfuttermittel ausgewiesenes Barf-Rezept für Hunde bestimmte Mengen an Makro- und Mikronährstoffen enthalten, um den Hund bedarfsgerecht ernähren und Mangelerscheinungen verhindern zu können. Die FEDIAF legt detaillierte Empfehlungen fest, die je nach Lebensstadium (Welpen, erwachsene Hunde, Senioren) und Größe des Hundes variieren. Für BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ist es eine Herausforderung, diese Standards zu erfüllen, da es schwierig ist, die natürlichen Schwankungen in den Nährstoffgehalten der Rohzutaten zu kontrollieren. Wer seinen Hund selbst barfen möchte oder ein eigenes Barf-Rezept verwendet, kann sich gut an diesen Richtlinien orientieren.

Richtlinie der FEDIAF über die Zusammensetzung eines Alleinfuttermittels für Hunde

1. Makronährstoffe

1.1. Protein

Protein ist für den Muskelaufbau und die Geweberegeneration von zentraler Bedeutung. Hunde benötigen eine ausreichende Menge an essenziellen Aminosäuren, die im Protein enthalten sind.

  • Mindestmenge nach FEDIAF:
    • Erwachsene Hunde: 18 % des Trockengewichts.
    • Welpen und tragende oder laktierende Hündinnen: 22 % des Trockengewichts.
  • Warum?: Protein liefert die Bausteine (Aminosäuren) für den Aufbau und die Reparatur von Gewebe, die Immunfunktion und die Produktion von Enzymen und Hormonen.

1.2. Fett

Fette sind die wichtigste Energiequelle für Hunde. Sie liefern essentielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6, die für die Zellmembranbildung, die Hautgesundheit und das Immunsystem wichtig sind.

  • Mindestmenge nach FEDIAF:
    • Erwachsene Hunde: 5,5 % des Trockengewichts.
    • Welpen und laktierende Hündinnen: 8,5 % des Trockengewichts.
  • Warum?: Fette liefern konzentrierte Energie und essentielle Fettsäuren. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren fördern die Gehirnentwicklung, Hautgesundheit und die entzündungshemmende Funktion.

1.3. Kohlenhydrate und Ballaststoffe

Kohlenhydrate sind keine essenzielle Nahrungsquelle für Hunde, sie können aber als Energiequelle genutzt werden. Ballaststoffe sind jedoch wichtig für eine gesunde Verdauung.

  • Empfohlene Menge: Kein spezifischer Mindestwert, aber in der Regel 2–5 % Rohfaser für eine gesunde Verdauung.
  • Warum?: Ballaststoffe unterstützen die Darmgesundheit und fördern eine regelmäßige Verdauung. Sie können das Risiko von Magen-Darm-Problemen reduzieren.

2. Mineralstoffe

2.1. Kalzium (Ca) und Phosphor (P)

Kalzium und Phosphor sind entscheidend für die Knochengesundheit. Das richtige Verhältnis von Kalzium zu Phosphor ist besonders wichtig, um das Risiko von Skelettproblemen zu vermeiden.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF:
    • Kalzium: Erwachsene Hunde benötigen 0,5 % des Trockengewichts.
    • Phosphor: Erwachsene Hunde benötigen 0,4 % des Trockengewichts.
    • Ca
      Verhältnis: Optimal ist ein Verhältnis von 1,2:1.
  • Warum?: Kalzium und Phosphor sind essenziell für die Knochendichte, die Entwicklung und die Aufrechterhaltung eines gesunden Skeletts. Ein Ungleichgewicht kann zu Wachstumsstörungen oder Knochenschwäche führen.

2.2. Magnesium (Mg)

Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff für den Muskelstoffwechsel und die Nervenfunktion.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF: 0,06 % des Trockengewichts.
  • Warum?: Magnesium ist unerlässlich für die Funktion von Enzymen, die Muskelkontraktion und die Übertragung von Nervenimpulsen.

2.3. Natrium (Na) und Chlorid (Cl)

Diese beiden Mineralien sind wichtig für den Wasserhaushalt und die Aufrechterhaltung des Blutdrucks.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF:
    • Natrium: 0,1 % des Trockengewichts.
    • Chlorid: 0,17 % des Trockengewichts.
  • Warum?: Natrium und Chlorid helfen bei der Regulierung des Wasserhaushalts im Körper und bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Blutdrucks. Sie sind auch für die Funktion von Nerven und Muskeln notwendig.

2.4. Zink (Zn)

Zink ist ein essenzielles Spurenelement für die Hautgesundheit, die Wundheilung und das Immunsystem.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF: 10 mg pro kg Trockengewicht.
  • Warum?: Zink unterstützt die Zellregeneration, das Immunsystem und die Hautgesundheit. Ein Zinkmangel kann Hautprobleme und eine schlechte Wundheilung verursachen.

2.5. Eisen (Fe)

Eisen ist wichtig für die Bildung von Hämoglobin, das Sauerstoff im Blut transportiert.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF: 40 mg pro kg Trockengewicht.
  • Warum?: Eisenmangel kann zu Anämie führen, die Müdigkeit und Schwäche verursacht.

2.6. Kupfer (Cu)

Kupfer ist entscheidend für die Bildung von roten Blutkörperchen und die Eisenaufnahme.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF: 1,5 mg pro kg Trockengewicht.
  • Warum?: Kupfer unterstützt die Eisenverwertung und die Bildung von Bindegewebe und Knochen.

2.7. Selen (Se)

Selen wirkt als Antioxidans und unterstützt das Immunsystem.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF: 0,1 mg pro kg Trockengewicht.
  • Warum?: Selen ist wichtig für den Zellschutz vor oxidativem Stress und stärkt das Immunsystem.

3. Vitamine

3.1. Vitamin A

Vitamin A ist wichtig für die Augenfunktion, die Hautgesundheit und das Immunsystem.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF: 5000 I.E. pro kg Trockengewicht.
  • Warum?: Vitamin A unterstützt die Sehkraft, das Zellwachstum und die Immunabwehr. Ein Mangel kann zu Nachtblindheit und Hautproblemen führen.

3.2. Vitamin D

Vitamin D ist für die Kalziumaufnahme und die Knochengesundheit entscheidend.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF: 500 I.E. pro kg Trockengewicht.
  • Warum?: Vitamin D reguliert den Kalzium- und Phosphorhaushalt und fördert die Knochenentwicklung. Ein Mangel kann zu Knochenweichheit (Rachitis) führen.

3.3. Vitamin E

Vitamin E ist ein Antioxidans und schützt die Zellen vor oxidativem Stress.

  • Empfohlene Menge nach FEDIAF: 30 mg pro kg Trockengewicht.
  • Warum?: Vitamin E schützt die Zellmembranen vor freien Radikalen und unterstützt das Immunsystem.

3.4. B-Vitamine (B1, B2, B6, B12)

Die B-Vitamine spielen eine entscheidende Rolle im Energiestoffwechsel und der Zellfunktion.

  • Empfohlene Mengen nach FEDIAF:
    • Vitamin B1 (Thiamin): 1 mg pro kg Trockengewicht.
    • Vitamin B2 (Riboflavin): 2,2 mg pro kg Trockengewicht.
    • Vitamin B6 (Pyridoxin): 0,4 mg pro kg Trockengewicht.
    • Vitamin B12 (Cobalamin): 0,01 mg pro kg Trockengewicht.
  • Warum?: B-Vitamine sind an der Energieproduktion, der Nervenfunktion und der Bildung von roten Blutkörperchen beteiligt.

4. Herausforderungen bei der Umsetzung in einem BARF-Rezept

Die Einhaltung dieser FEDIAF-Richtlinien im Rahmen eines selbst zusammengestellten BARF-Rezepts ist extrem schwierig, da die Nährstoffzusammensetzung natürlicher Zutaten stark schwanken kann. Es erfordert umfangreiches Wissen und eine sorgfältige Auswahl der Zutaten, um sicherzustellen, dass der Hund alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis erhält. Ohne eine gezielte Ergänzung (z. B. Kalzium-Supplemente, Fischöl für Omega-3-Fettsäuren, Vitamine) ist es nahezu unmöglich, die Vorgaben zu erfüllen.

Ein zu hoher Anteil von Muskelfleisch allein kann z. B. zu einem Kalziumdefizit führen, da dieses kaum Kalzium enthält.


Beispiel eines bedarfsdeckenden Barf-Rezeptes für Hunde ohne jegliche künstliche Zusätze (Supplements)

Die Herausforderung, die Nährstoffbedarfe eines Hundes nach FEDIAF-Richtlinien ausschließlich mit natürlichen Rohstoffen zu decken, ist groß. Dennoch ist es möglich, die wichtigsten Nährstoffe durch eine sorgfältige Auswahl an Lebensmitteln abzudecken, anstatt auf synthetische Supplemente zurückzugreifen. Hier ist ein modifiziertes BARF-Rezept auf Grundlage von Lammfleisch, das durch natürliche Rohstoffe ergänzt wird, um die wichtigsten Nährstoffe zu liefern.

1. Rohstoffe und deren Nährwerte

1.1. Muskelfleisch (Lammfleisch)

Lammfleisch ist reich an Protein und Fett und liefert essenzielle Aminosäuren, Eisen, Zink und einige B-Vitamine. Es ist eine hervorragende Basis für BARF.

  • Anteil im Rezept: 50–60 % des Gesamtgewichts
  • Nährstoffe: Protein, Fett, Zink, Eisen, Vitamin B12
  • Warum?: Muskelfleisch deckt den Großteil des Protein- und Fettbedarfs ab. Es liefert auch wichtige Mikronährstoffe wie Eisen und Zink, die für den Sauerstofftransport im Blut und die Hautgesundheit wichtig sind.

1.2. Innereien (Lammleber, -herz, -niere)

Innereien sind eine der besten Quellen für Mikronährstoffe wie Vitamin A, Kupfer, Eisen und B-Vitamine. Sie sind unerlässlich, um den Hund mit den erforderlichen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen.

  • Lammleber: 5 % des Gesamtgewichts (reich an Vitamin A, Eisen, Kupfer)
  • Lammherz: 5 % des Gesamtgewichts (reich an Taurin, Eisen)
  • Lammniere: 2–3 % des Gesamtgewichts (liefert Vitamin D, Eisen, Vitamin B12)
  • Nährstoffe: Vitamin A, Kupfer, Eisen, B-Vitamine, Taurin
  • Warum?: Innereien liefern lebenswichtige Vitamine und Mineralstoffe. Leber enthält hohe Mengen an Vitamin A, das wichtig für die Sehkraft und das Immunsystem ist, während das Herz Taurin und Eisen bereitstellt.

1.3. Rohe Knochen (Lammrippen oder -hals)

Knochen sind die primäre Quelle für Kalzium und Phosphor, die für die Knochengesundheit entscheidend sind. Rohe, fleischige Knochen liefern zudem Nährstoffe wie Kollagen und Chondroitin, die gut für die Gelenke sind.

  • Anteil im Rezept: 10–15 % des Gesamtgewichts
  • Nährstoffe: Kalzium, Phosphor, Kollagen
  • Warum?: Rohe Knochen decken den Kalzium- und Phosphorbedarf, der für ein gesundes Skelettsystem unerlässlich ist. Zudem fördern Knochen das richtige Verhältnis von Kalzium zu Phosphor (1,2:1), das für die Knochendichte entscheidend ist.

2. Ergänzende Rohstoffe zur Deckung spezifischer Nährstoffe

Um den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren, Jod, Vitamin E und anderen Mikronährstoffen zu decken, können verschiedene natürliche Rohstoffe hinzugefügt werden.

2.1. Fettreicher Fisch (z.B. Lachs, Hering, Makrele)

Fettreiche Fische sind hervorragende Quellen für Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA), die entzündungshemmend wirken und die Haut- und Fellgesundheit sowie das Herz-Kreislauf-System unterstützen.

  • Anteil im Rezept: 10 % des Gesamtgewichts (ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche)
  • Nährstoffe: Omega-3-Fettsäuren (EPA, DHA), Vitamin D, Jod
  • Warum?: Fisch wie Lachs oder Hering liefert essentielle Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D. Die Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend und sind gut für Haut, Fell und Gehirn. Außerdem enthält Fisch natürliche Mengen an Jod, das die Schilddrüsenfunktion unterstützt.

2.2. Eierschalen oder Knochenmehl (wenn keine Knochen gefüttert werden)

Eierschalen sind eine hervorragende natürliche Quelle für Kalzium und können in Pulverform als Ersatz für rohe Knochen verwendet werden, wenn der Hund keine Knochen verträgt.

  • Anteil im Rezept: ca. 1 Teelöffel Eierschalenpulver pro 500 g Futter (wenn keine Knochen gegeben werden)
  • Nährstoffe: Kalzium
  • Warum?: Eierschalen bieten eine leicht verfügbare Quelle für Kalzium, das für die Knochengesundheit wichtig ist. Sie helfen, den Kalziumbedarf zu decken, ohne auf rohe Knochen zurückzugreifen.

2.3. Leinöl oder Hanföl

Leinöl und Hanföl sind pflanzliche Quellen von Omega-3-Fettsäuren (ALA), die entzündungshemmend wirken und das Fell und die Hautgesundheit unterstützen.

  • Anteil im Rezept: 1–2 Teelöffel pro Tag
  • Nährstoffe: Omega-3-Fettsäuren (ALA)
  • Warum?: Leinöl liefert pflanzliche Omega-3-Fettsäuren, die als Alternative zu Fischöl verwendet werden können, um das Fettsäureprofil des Futters zu verbessern.

2.4. Eigelb (Vitamin D und Biotin)

Eigelb ist eine natürliche Quelle für Vitamin D und Biotin, das für die Hautgesundheit und das Fellwachstum wichtig ist. Es enthält zudem leicht verfügbares Eiweiß.

  • Anteil im Rezept: 1–2 Eigelb pro Woche
  • Nährstoffe: Vitamin D, Biotin, Vitamin B12
  • Warum?: Eigelb ist reich an Vitamin D, das die Kalziumaufnahme unterstützt und die Knochengesundheit fördert. Biotin stärkt die Haut und fördert gesundes Fell.

2.5. Seealgen (natürliche Jodquelle)

Seealgen wie Kelp oder Dulse sind natürliche Quellen für Jod, das für eine gesunde Schilddrüsenfunktion unerlässlich ist.

  • Anteil im Rezept: kleine Mengen (0,05 g pro 10 kg Körpergewicht)
  • Nährstoffe: Jod
  • Warum?: Jod unterstützt die Schilddrüsenfunktion und den Stoffwechsel. Seealgen liefern auf natürliche Weise Jod und sind eine Alternative zu synthetischen Jodpräparaten.

3. Gemüse und Obst zur Deckung von Vitaminen und Ballaststoffen

3.1. Karotten und Kürbis

Karotten und Kürbis sind hervorragende Quellen für Beta-Carotin (Provitamin A), das der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Sie liefern außerdem Ballaststoffe und unterstützen die Verdauung.

  • Anteil im Rezept: 5–10 % des Gesamtgewichts
  • Nährstoffe: Beta-Carotin (Provitamin A), Ballaststoffe
  • Warum?: Beta-Carotin wird im Körper in Vitamin A umgewandelt, das für die Sehkraft und das Immunsystem wichtig ist. Außerdem liefern Karotten und Kürbis Ballaststoffe, die eine gesunde Verdauung fördern.

3.2. Spinat und Grünkohl

Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl sind reich an Kalzium, Magnesium, Vitamin K und Folsäure.

  • Anteil im Rezept: 5 % des Gesamtgewichts
  • Nährstoffe: Kalzium, Magnesium, Vitamin K, Folsäure
  • Warum?: Spinat und Grünkohl liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die zur Knochengesundheit beitragen. Sie sind auch reich an Antioxidantien, die die Zellen vor oxidativem Stress schützen.

3.3. Äpfel und Blaubeeren

Obst wie Äpfel und Blaubeeren liefern Vitamin C und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken und die Zellgesundheit fördern.

  • Anteil im Rezept: 5 % des Gesamtgewichts
  • Nährstoffe: Vitamin C, Antioxidantien
  • Warum?: Blaubeeren und Äpfel sind reich an Antioxidantien und Vitamin C, die das Immunsystem stärken und Entzündungen vorbeugen. Vitamin C ist auch wichtig für die Kollagenbildung und die Wundheilung.

Beispielhaftes Rezept auf Lammfleischbasis (pro 500 g Futter)

  • Muskelfleisch (Lamm): 250–300 g (50–60 %)
  • Innereien (Lammleber, -herz, -niere): 50–60 g (10–12 %)
  • Rohe Knochen (Lammrippen): 50–75 g (10–15 %)
  • Fettreicher Fisch (Lachs): 50 g (ca. 10 %)
  • Gemüse (Karotten, Spinat): 50–75 g (10–15 %)
  • Obst (Äpfel, Blaubeeren): 25 g (ca. 5 %)
  • Eigelb (Vitamin D): 1–2 Mal pro Woche
  • Olivenöl, Leinöl oder Hanföl: 1 Teelöffel pro Tag
  • Seealgen (Jod): 0,05 g pro 10 kg Körpergewicht

Fazit

Durch die Verwendung von natürlichen Rohstoffen wie Fisch, Eierschalen, Seealgen, Obst und Gemüse können die meisten Nährstoffe in einem BARF-Rezept auf Basis von Lammfleisch gedeckt werden. Dies erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Variation, um sicherzustellen, dass der Hund alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge erhält.

FAQ: BARF nach FEDIAF

Was bedeutet BARF beim Hund?

BARF steht für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“. Es orientiert sich an der natürlichen Ernährung von Hunden mit Fleisch, Innereien, Gemüse und Ergänzungen.

Was ist die FEDIAF?

Die FEDIAF ist der europäische Verband der Heimtierfutterindustrie. Er gibt Richtlinien für eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung bei Haustieren vor.

Warum ist die FEDIAF wichtig für BARF-Rezepte?

Die FEDIAF-Richtlinien helfen, Nährstoffmängel zu vermeiden. BARF-Rezepte, die sich daran orientieren, sind ausgewogener und sicherer für Hunde.

Kann man als Halter selbst BARF-Rezepte zusammenstellen?

Ja, allerdings erfordert es Wissen über Nährstoffe und Bedarfswerte. Fehler können zu Mangelerscheinungen führen, weshalb Vorlagen nach FEDIAF sinnvoll sind.

Ist Naturalis TrockenBARF nach FEDIAF ausgerichtet?

Ja, die Rezepturen von Naturalis TrockenBARF sind an die FEDIAF-Empfehlungen angelehnt und gewährleisten eine bedarfsgerechte Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen.

Brauche ich Zusätze, wenn ich TrockenBARF füttere?

Nein, Naturalis TrockenBARF ist ein Alleinfuttermittel. Es enthält bereits alle essenziellen Vitamine und Mineralstoffe – Zusätze sind nicht nötig.