Vertragen Hunde Getreide oder sollte Hundefutter getreidefrei sein?
Getreide im Hundefutter ist umstritten. Hersteller werben mit getreidefreiem Hundefutter. Wildhunde haben Getreide nur in Form des Mageninhaltes von Wiederkäuern gefressen. Zusammen mit Magensäften und Enzymen dieser Tiere zur Aufspaltung der Nährstoffe sinnvoll. Hunde können aber Getreide normal nicht verwerten. Sie können das nur, wenn die Stärke durch Erhitzung über 100 Grad Celsius aufgeschlossen wurde. Das führt zu Nährstoffverlusten der restlichen Zutaten, sodass Vitamine u.ä. wieder künstlich ergänzt werden müssen. Jegliche industriell hergestellten Zusätze sind allerdings schlechter als natürliche Zutaten.
Kann der Hund die im Getreideenthaltenen Kohlenhydrate verarbeiten?
Hauptgrund, im Hundefutter Getreide auszuschließen, sind häufig auftretende Futtermittelunverträglichkeiten und Allergien auf Gluten und Getreide des Hundes. Hautreizungen und Entzündungen sind oft die Folge. Hersteller verwenden Getreide im Futter, um es billiger zu machen, denn Getreide ist billig und besteht aus Zuckerbausteine bzw. Kohlehydraten. Hunde sollten aber Ihren Energiebedarf aus Fetten decken, das ist ihre Natur. Sie können Kohlehydrate zwar verwerten, jedoch können diese zu Krankheiten wie Giardien und Krebs führen. Naturalis bietet ausschließlich getreidefreies Hundefutter an. Notwendige pflanzliche Kohlehydrate und Eiweiße sind wie Obst und Gemüse ausreichend in Naturalis Trockenbarf enthalten.
Futtermittelunverträglichkeit durch Getreide bei Hunden?
Allergien bei Hunden können ausgelöst werden durch Medikamente, serologische Tests, Parasiten, Insektenstiche, Umweltgifte, Gluten im Getreide u.a. Am häufigsten verbreitet ist bei Hunden die Futtermittelunverträglichkeit von Getreide bzw. Futtermittelallergien als Folge davon. Dabei wird eine Überempfindlichkeitsreaktion durch bestimmte Stoffe im Hundefutter hervorgerufen. Auch Futterbestandteile mangelnder Qualität wie zum Beispiel Füllstoffe, Getreide bzw. produktionsbedingte Hilfsstoffe im Hundefutter können die Auslöser von Futterunverträglichkeit sein. Mit längerer Aufnahme unverträglicher Stoffe mit dem Hundefutter steigt das Risiko für eine Übersensibilisierung. In der Folge können Hunde schwere Krankheitssymptome entwickeln.
Woran erkenne ich eine Unverträglichkeit von Getreide bei meinem Hund?
10 Prozent aller allergischen Reaktion manifestieren sich als Hauterkrankungen und sind auf eine Futtermittelallergie zurück zu führen. Juckreiz an Ohren, Pfoten und Achseln verursachen in der Folge Entzündungen und damit Schmerzen für den Hund. Das Lecken der Pfoten kann ein erstes Anzeichen für eine Futtermittelunverträglichkeit, zum Beispiel auf Getreide sein. mit einer Ausschlussdiät kann man den Ursachen auf die Spur kommen. Dann sind getreidefrei und hypoallergen Monoprotein-Hundefutter ein geeignetes Mittel.
Werden Giardien durch Getreide im Hundefutter begünstigt?
Experten sagen, dass rund 70 % aller Hundewelpen und rund 50 % der ausgewachsenen Hunde Giardien in sich tragen. Damit gehören Giardien zu den am häufigsten vorkommenden Parasiten weltweit. Eine Befall des Hundes mit Giardien äußert sich zum Beispiel als Durchfallerkrankung und kann eine Entzündung des Darms zur Folge haben. Weitere Symptome sind Magenkrämpfe, Blähungen, Erbrechen, Gewichtsverlust, Blut im Kot, schleimiger heller Kot und Fieber. Aber wodurch werden Giardien begünstigt und was kann man tun? Giardien lieben Kohlenhydrate und insbesondere Zucker. Kohlenhydrathaltige Anteile im Hundefutter sollten also vermieden werden. Dazu zählen insbesondere auch Getreide und Kartoffeln, die das Wachstum der Giardien im Darm begünstigen. Empfohlen wird die Fütterung mit proteinreichem Hundefutter und naturbelassenen Kausnacks - als getreidefrei.
Auf Getreide im Hundefutter lieben verzichten? Ja!
Naturalis verzichtet jedoch auf Getreide, da sie für eine gesunde Ernährung allgemein umstritten sind. Für eine bedarfsgerechte Zusammenstellung der Rationen sind Kenntnisse der Futtermittelkunde und Tierernährung unerlässlich.
Hypoallergen BARFen einfacher mit Trockenbarf Hundefutter
Naturalis hat das Barfen mit seinem Trocken-BARF-Futter weiter entwickelt und bietet damit wesentliche Vorteile gegenüber der Fütterung mit frischem, rohen Fleisch. So werden durch die schonende Lufttrocknung nicht nur mikrobiologische Risiken ausgeschlossen, sondern auch eine längere Lagerfähigkeit und einfachere Handhabung erreicht. Die Fütterung mit Naturalis Trockenbarf Hundefutter wird auch von Tierärzten empfohlen.
FAQ: Getreide im Hundefutter
Ist Getreide für Hunde grundsätzlich schädlich?
Nein, für gesunde Hunde ist Getreide in kleinen Mengen meist unproblematisch. Entscheidend ist die Qualität und ob der Hund es gut verträgt.
Welche Nachteile kann Getreide im Hundefutter haben?
Manche Hunde reagieren mit Verdauungsproblemen, Blähungen oder Allergien. Billige Futtermittel nutzen oft große Mengen Getreide als Füllstoff.
Gibt es Hunde, die kein Getreide fressen sollten?
Ja, Hunde mit Glutenunverträglichkeit, empfindlicher Verdauung oder Allergien sollten getreidefreies Futter bekommen.
Welche Vorteile hat getreidefreies Hundefutter?
Es ist leichter verdaulich, reduziert das Risiko von Allergien und ist besonders für sensible oder allergische Hunde geeignet.
Worauf sollte ich bei Hundefutter mit Getreide achten?
Wichtig sind hochwertige Sorten wie Reis, Hafer oder Hirse in moderaten Mengen. Auf billigen Weizen oder Mais als Hauptbestandteil sollte man verzichten.
Bietet Naturalis getreidefreies Futter an?
Ja, Naturalis TrockenBARF ist 100 % getreidefrei, reich an tierischem Protein und enthält ausschließlich natürliche Zutaten ohne Zusätze.