So bleibt dein Hund auch bei Hitze fit und sicher unterwegs
Der Himmel ist strahlend blau, die Tiroler Berge liegen noch im sanften Schatten des Morgens. Lara zieht den Rucksack auf, pfeift nach Luna – ihrer Schäferhündin, die schon ungeduldig mit der Rute wedelt. Es soll eine kleine Wanderung werden, früh genug, um der Mittagshitze zu entgehen. Lara weiß, wie schnell die Hitze ihrem Hund zu schaffen machen kann. Und sie weiß auch, wie man trotzdem sicher unterwegs ist. …
Warum Hitze für Hunde so belastend ist
Anders als Menschen können Hunde nicht schwitzen – sie regulieren ihre Körpertemperatur fast ausschließlich durch Hecheln und über die Pfoten. Bei Temperaturen über 25 °C wird das anstrengend – und bei über 30 °C sogar gefährlich.
Typische Warnzeichen für Überhitzung beim Hund:
- Starkes Hecheln, flache Atmung
- Erschöpfung, langsamer Gang
- Glasige Augen, Unruhe
- Heiße Ohren & Pfoten
- Im schlimmsten Fall: Kreislaufprobleme bis Hitzschlag
7 Tipps fürs Wandern mit Hund bei Sommerhitze
- Früh starten oder spät losgehen: Die besten Tageszeiten für Wanderungen im Sommer: vor 10 Uhr oder nach 18 Uhr.
- Genügend Wasser mitnehmen: Für dich und deinen Hund. Plane regelmäßige Trinkpausen ein – ideal mit faltbarem Napf.
- Schatten suchen & Pausen einlegen: Lieber öfter kurz rasten als zu lange in der Sonne marschieren.
- Boden-Check machen: Asphalt & Felsen können extrem heiß werden. Faustregel: Wenn du den Handrücken keine 5 Sekunden am Boden halten kannst – ist er zu heiß für deinen Hund.
- Fell & Pfoten pflegen: Ein nasses Handtuch im Rucksack hilft zur spontanen Abkühlung. Und: Pfoten regelmäßig kontrollieren & pflegen.
- Abkühlmöglichkeiten einplanen: Ein Bachlauf oder See unterwegs ist ideal – nicht nur zum Trinken, sondern auch zur Pfoten- oder Bauchabkühlung.
- Ruhiger Rückweg: Plane genug Zeit ein, damit ihr es langsam angehen lassen könnt, wenn die Sonne an Kraft gewinnt.
Was auf der Hunde-Sommer-Wanderung nicht fehlen sollte
- Faltbarer Wassernapf: Gibt´s auch bei uns!
- Kühlmatte oder feuchtes Mikrofasertuc
- Hundeschuhe (bei empfindlichen Pfoten)
- Snacks als Belohnung auf der Tour
Tipp: Naturalis-Snacks sind perfekt für unterwegs: 100 % natürlich, ohne Zusätze & Getreide, schonend luftgetrocknet
Ob von Lamm, Huhn oder Innereien – die kleinen Portionen liefern schnell Energie und sind selbst bei Hitze gut verträglich.
Fazit: Wandern mit Hund gut planen
Mit der richtigen Vorbereitung kannst du auch im Sommer schöne Touren mit deinem Hund unternehmen – ohne Risiko.
Schäferhündin Luna ist der beste Beweis: Früh los, viel Wasser,
schattige Pausen – und die Freude bleibt bis zum letzten Schritt.
FAQ: Wandern mit Hund im Sommer
Wie warm ist zu warm zum Wandern mit Hund?
Ab etwa 25 °C sollten Wanderungen nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden stattfinden. Bei über 30 °C ist Wandern für Hunde meist zu belastend.
Wie schütze ich die Pfoten meines Hundes im Sommer?
Heiße Asphalt- oder Steinwege können Verbrennungen verursachen. Am besten über Wiesen, Waldwege oder im Schatten laufen. Pfotenbalsam kann zusätzlich schützen.
Wie viel Wasser braucht ein Hund beim Wandern?
Je nach Größe und Temperatur solltest du alle 30–60 Minuten Wasser anbieten. Ein faltbarer Napf oder eine Trinkflasche für Hunde sind praktisch für unterwegs.
Kann ich meinem Hund unterwegs auch Futter geben?
Ja, leichte Snacks oder kleine Portionen sind möglich. Naturalis TrockenBARF ist ideal, da es leicht mitzunehmen ist und unterwegs einfach mit Wasser aufgequollen werden kann.
Welche Hunderassen sind besonders hitzeempfindlich?
Kurznasige Rassen wie Mops oder Bulldogge, ältere Hunde und Welpen reagieren empfindlicher auf Hitze. Bei ihnen sind kürzere und kühlere Routen wichtig.
Woran erkenne ich einen Hitzeschlag beim Hund?
Typische Anzeichen sind starkes Hecheln, Taumeln, Erbrechen oder Apathie. Sofort in den Schatten bringen, mit Wasser kühlen und tierärztliche Hilfe aufsuchen.