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26.07.23

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Die Französische Bulldogge: Wesen, Pflege, Ernährung, Krankheiten

Die französische Bulldogge, auch als "Frenchie" oder "Frenchy" bekannt, ist die nach Mischlingshunden und dem Labrador Retriever die beliebteste Hunderasse in Deutschland. Ihren Ursprung hat die Französische Bulldogge im 19. Jahrhundert in England. Sie entstand aus einer Kreuzung zwischen Bulldoggen und Terriern. Ihre charmante Erscheinung und freundliche Natur führten schnell zu großer Beliebtheit und Verbreitung. Obwohl ihr Name auf einen französischen Ursprung deutet, entwickelte sich die Rasse tatsächlich in England, bevor sie nach Frankreich gebracht wurde, wo sie große Popularität erlangte. Heute sind französische Bulldoggen auf der ganzen Welt zu finden und werden von vielen Hundeliebhabern geschätzt. 


Wesen und Charakter

Die französische Bulldogge ist bekannt für ihr liebenswertes, verspieltes und charmantes Wesen. Sie sind außergewöhnlich soziale Hunde, die gerne Zeit mit ihren Besitzern verbringen. Sie haben ein sanftes und freundliches Temperament, sind intelligent und haben einen ausgeprägten Sinn für Humor. Die Frenchie ist eine großartige Wahl für Familien, Singles oder ältere Menschen, da sie leicht an verschiedene Lebensstile angepasst werden kann. Obwohl sie manchmal stur sein können, sind sie in der Regel leicht zu erziehen, besonders wenn positive Verstärkung und Belohnungsmethoden verwendet werden. 


Pflege

Die französische Bulldogge ist eine mittelgroße Hunderasse. Sie hat eine kurze Nase und ein flaches Gesicht, was sie anfällig für Atemprobleme und Überhitzung macht. Deshalb ist es wichtig, ihre Aktivitäten an heißen Tagen zu begrenzen und darauf zu achten, dass sie sich nicht zu sehr anstrengen. Ihr kurzes, glänzendes Fell erfordert nicht viel Pflege, aber regelmäßiges Bürsten hilft, lose Haare zu entfernen und die Fellgesundheit zu fördern. Die Falten im Gesicht sollten sorgfältig gereinigt werden, um Hautirritationen oder Infektionen zu vermeiden. 

Typische Erkrankungen und rassebedingte Probleme

Leider neigen Frenchies aufgrund ihrer Zuchtmerkmale zu einigen rassebedingten Gesundheitsproblemen. Dazu gehören Atemwegsprobleme aufgrund ihrer flachen Schnauze, Hautallergien, Futtermittelallergien, Augenprobleme und Hüftdysplasie. Es ist wichtig, einen verantwortungsbewussten Züchter zu wählen, der sich um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Welpen und ihrer Elterntiere kümmert und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sicherstellt. 

Ernährung

Eine ausgewogene und hochwertige Ernährung ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden einer französischen Bulldogge. Eine hochwertige Hundenahrung, sei es Trockenfutter oder Nassfutter, das speziell auf die Bedürfnisse kleiner bis mittelgroßer Hunderassen abgestimmt ist, kann eine gute Grundlage für ihre Ernährung sein. Achten Sie darauf, dass das Futter einen angemessenen Proteingehalt, gesunde Fette, Vitamine und Mineralstoffe enthält. Nur mit einem Hundefutter, dessen Inhaltsstoffe zu 100% deklariert werden, ist man sicher, seinem Hund keine gesundheitsbedrohlichen Zusätze mit zu füttern.

Angepasste Ernährung für die französische Bulldogge

Um die Ernährung an die Bedürfnisse einer französischen Bulldogge anzupassen, sollten Sie das Alter, das Gewicht, das Aktivitätsniveau und die Gesundheit Ihres Hundes berücksichtigen. Welpen benötigen beispielsweise Hundefutter mit erhöhtem Kaloriengehalt und Nährstoffen für das Wachstum im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht. Ältere Hunde oder weniger aktive Frenchie benötigen möglicherweise eine kalorienärmere Ernährung, um ein gesundes Gewicht zu halten. Es ist ratsam, die Futtermenge entsprechend anzupassen, um Übergewicht oder Unterernährung zu vermeiden. BARF- und Trockenbarf-Hundefutter sind eine sehr gut Wahl für eine gesunde Ernährung.

Rezept für die französische Bulldogge

BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) kann eine alternative Ernährungsoption für französische Bulldoggen sein, aber es ist wichtig, sich gut zu informieren und die Bedürfnisse Ihres Hundes zu berücksichtigen. Ein BARF-Rezept könnte aus rohem Fleisch (Lachs, Huhn, Lamm), rohem Gemüse (Karotten, Spinat, Brokkoli), rohem Obst (Äpfel, Beeren) und ergänzenden Zutaten wie Eiern, Fischöl und Knochenmehl bestehen. Es ist ratsam, einen Tierarzt oder einen qualifizierten Ernährungsberater für Hunde zu konsultieren, um sicherzustellen, dass die Ernährung ausgewogen und alle notwendigen Nährstoffe enthalten sind. Hat "Frenchi" eine Futtermittelallergie, sollte mittels hypoallergenem Hundefutter mit Monoproteinquelle die Ursache ermittelt und das Hundefutter entsprechend eingestellt werden.

Trockenbarf als Hundefutter-Lösung für die französische Bulldogge

Trockenbarf kann eine praktische und hochwertige Option für die Ernährung Ihrer französischen Bulldogge sein. Es bietet die Vorteile von BARF, ohne dass Sie rohes Fleisch handhaben müssen. Trockenbarf enthält gefriergetrocknetes rohes Fleisch, Gemüse und Obst, das zu knusprigen Pellets verarbeitet wird. Es ist wichtig, eine hochwertige Trockenbarf-Variante zu wählen, die alle notwendigen Nährstoffe enthält und speziell auf die Bedürfnisse kleiner bis mittelgroßer Hunderassen wie der französischen Bulldogge abgestimmt ist. Fränzösische Bulldoggen neigen zu Futtermittelallergien, ein Trockenbarf mit der Monoproteinquelle Lamm wird von vielen "Frenchies" gut vertragen.

Futtermittelallergien vorbeugen

Getreidefreies Trockenbarf ohne Konservierungsstoffe und produktionsbedingte Zusätze kann eine gute Option sein, um Futtermittelallergien bei französischen Bulldoggen vorzubeugen. Durch die Vermeidung von bekannten Allergenen im Futter können Sie das Risiko von Allergien und Unverträglichkeiten reduzieren. Wenn Ihr Hund bereits an Futtermittelallergien leidet, kann eine hypoallergene Ernährung vom Tierarzt empfohlen werden, um die allergischen Reaktionen zu minimieren.

Fazit

Insgesamt ist die französische Bulldogge eine wunderbare Begleitrasse mit ihrem liebenswerten Charakter und ihrem charmanten Aussehen. Eine ausgewogene Ernährung ist entscheidend für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden. Egal, ob Sie sich für hochwertiges Trockenfutter, Nassfutter oder eine BARF-Mahlzeit entscheiden, achten Sie darauf, dass die Ernährung die individuellen Bedürfnisse Ihrer Frenchie erfüllt und alle notwendigen Nährstoffe enthält. Getreidefreies Trockenbarf ohne jegliche Zusätze kann eine praktische und qualitativ hochwertige Option sein, um Futtermittelallergien vorzubeugen und eine gesunde Ernährung zu gewährleisten. Im Zweifelsfall sollten Sie immer einen Tierarzt oder einen qualifizierten Ernährungsberater für Hunde konsultieren, um die beste Ernährung für Ihre französische Bulldogge zu gewährleisten.

FAQ: Futterverträglichkeit & Krankheiten bei der Französischen Bulldogge

Häufige Auslöser sind Rind, Huhn, Weizen, Mais oder künstliche Zusatzstoffe. Viele Frenchies reagieren sensibel auf minderwertiges Futter.
Typische Anzeichen sind Juckreiz, Blähungen, Durchfall, Erbrechen, häufiges Kratzen, rote Ohren oder Pfotenlecken. Ein Futterwechsel kann helfen.
Getreidefreies Futter mit nur einer Proteinquelle (Monoprotein), z. B. Lachs oder Lamm, sowie Nassfutter mit hohem Fleischanteil sind oft gut verträglich. Barf oder Trockenbarf ist sehr gut für den Frenchy geeignet
Ja. Es gibt spezielles Futter mit hydrolysierten Proteinen oder Insektenprotein. Diese Sorten und Monoprotein-Trockenbarf mit Lamm sind sind besonders für Allergiker geeignet.
Atemprobleme (Brachycephalie), Allergien, Hautentzündungen, Gelenkprobleme (z. B. Patellaluxation), Augenentzündungen und Magen-Darm-Störungen sind häufig.
Ja. Zu viel Fett, Getreide oder Zucker kann zu Übergewicht, Pankreatitis oder Verdauungsproblemen führen. Auch Zusatzstoffe können Allergien verstärken.
In der Regel 2 Portionen pro Tag. Die Menge hängt vom Alter, Gewicht und Aktivitätslevel ab (ca. 250–350 g Futter bei 10–14 kg Gewicht). Vom hochwertigen Naturalis Trockbarf der hypoallergenen Sorte Lamm (entspricht dem vierfachen eines Nassfutters) benötigte der Frenchy nur ca. 90 - 120g pro Tag bei 10-14kg Körpergewicht.
Das kann auf Futterunverträglichkeit, falsches Fressverhalten oder eine zu eiweißreiche Ernährung hindeuten. Langsamer fressen, Futter umstellen und Tierarzt checken lassen.

FAQ: Französische Bulldogge

Wie ist das Wesen einer Französischen Bulldogge?

Bulldoggen sind anhänglich, verspielt und freundlich. Sie gelten als unkomplizierte Familienhunde, die die Nähe zu ihren Menschen lieben.

Wie viel Bewegung braucht eine Französische Bulldogge?

Sie ist kein Leistungssportler, braucht aber tägliche Spaziergänge und moderate Bewegung. Bei Hitze sollten körperliche Belastungen vermieden werden.

Welche gesundheitlichen Probleme sind typisch?

Häufig treten Atemprobleme (Brachyzephalie), Hautfaltenentzündungen, Allergien und Gelenkprobleme auf. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen sind wichtig.

Wie pflegeintensiv ist die Französische Bulldogge?

Das kurze Fell ist pflegeleicht, die Hautfalten müssen jedoch regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, um Entzündungen zu vermeiden.

Ist die Französische Bulldogge für Anfänger geeignet?

Ja, sie gilt als unkompliziert und anpassungsfähig. Wichtig ist eine liebevolle, konsequente Erziehung und gesundheitliche Vorsorge.

Welche Ernährung ist für Französische Bulldoggen ideal?

Empfohlen wird leicht verdauliches, getreidefreies Futter. Naturalis TrockenBARF mit Monoprotein-Rezepturen unterstützt eine gesunde Verdauung und beugt Allergien vor.