Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

21.10.24

Hund selbst barfen - das solltest Du beachten

Herausforderung Barf Hundefutter selber machen

Barfen für Hunde: Inhaltsstoffe, Nährwerte und die Revolution durch Trockenbarf

Die Ernährung von Hunden ist für ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihre Vitalität von entscheidender Bedeutung. Immer mehr Hundebesitzer greifen auf BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) zurück, da sie den natürlichen Bedürfnissen ihrer Vierbeiner gerecht werden wollen. BARF orientiert sich an der natürlichen Beute von Wildhunden und setzt sich aus rohem Fleisch, Innereien, Knochen und einer Ergänzung von Obst, Gemüse und hochwertigen Fetten zusammen. Ein gutes BARF-Rezept muss optimal auf den Nährstoffbedarf des Hundes abgestimmt sein, um Mangelerscheinungen zu vermeiden und eine ausgewogene Versorgung sicherzustellen. In diesem Artikel betrachten wir ausführlich die notwendigen Bestandteile eines perfekten BARF-Rezepts, beleuchten die Eigenschaften und Nährwerte der Inhaltsstoffe und erklären, wie man diese mit minimalem Aufwand umsetzen kann. Zudem werden wir Trockenbarf, eine neue und bequeme Alternative, vorstellen, die das klassische Barfen revolutioniert.


1. Die Grundlagen eines perfekten BARF-Rezepts

Ein ausgewogenes BARF-Rezept besteht in der Regel aus verschiedenen Komponenten, die die Nährstoffbedürfnisse des Hundes decken:

  • 70–80 % tierische Bestandteile (Muskelfleisch, Innereien, Knochen)
  • 20–30 % pflanzliche Bestandteile (Obst, Gemüse, Kräuter)
  • Zugabe von Ölen und Fetten (zur Deckung des Bedarfs an essentiellen Fettsäuren)

1.1. Tierische Bestandteile

1.1.1. Muskelfleisch

Muskelfleisch ist der Hauptbestandteil einer jeden BARF-Mahlzeit. Es liefert hochwertiges Eiweiß, das für den Aufbau und Erhalt der Muskulatur notwendig ist, sowie essenzielle Aminosäuren, die der Körper des Hundes nicht selbst herstellen kann. Besonders wertvoll sind:

  • Rindfleisch: Enthält viel Eisen, Zink und B-Vitamine. Es ist mager und leicht verdaulich.
  • Geflügelfleisch (Huhn, Pute): Besonders reich an leicht verdaulichem Protein und arm an Fett.
  • Lammfleisch: Hat einen höheren Fettgehalt und ist reich an Vitamin B12 und Selen.
  • Wildfleisch: Besonders fettarm und reich an Mineralstoffen.

Nährwerte von Muskelfleisch (pro 100 g, je nach Fleischsorte):

  • Protein: 20–23 g
  • Fett: 2–10 g (abhängig vom Fettgehalt)
  • Kalorien: 100–150 kcal
1.1.2. Innereien

Innereien sind wahre Nährstoffbomben und sollten 10–15 % des tierischen Anteils ausmachen. Sie liefern Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die im reinen Muskelfleisch nicht ausreichend enthalten sind. Besonders wichtig sind:

  • Leber: Reich an Vitamin A, Eisen, Folsäure, Kupfer und Vitamin B12.
  • Herz: Eine hervorragende Quelle für Taurin, wichtig für die Herzgesundheit.
  • Niere: Liefert Niacin (Vitamin B3), Eisen und Selen.

Nährwerte von Innereien (pro 100 g):

  • Leber (Rind): 21 g Protein, 3,6 g Fett, 140 kcal, sehr reich an Vitamin A und Eisen.
  • Herz (Huhn): 16 g Protein, 4 g Fett, 130 kcal, besonders reich an Taurin.
  • Niere (Lamm): 17 g Protein, 2,9 g Fett, 100 kcal, gute Quelle für Niacin.
1.1.3. Knochen und Knorpel

Knochen liefern Kalzium und Phosphor, die für den Knochenaufbau und die Zahngesundheit wichtig sind. Allerdings sollten nur rohe, fleischige Knochen (z. B. Hühnerflügel, Rinderknochen) verfüttert werden, da gekochte Knochen splittern und gefährlich für den Hund sein können.

Nährwerte von Knochen (pro 100 g):

  • Kalzium: 400–800 mg (abhängig von der Knochendichte)
  • Phosphor: 150–300 mg

1.2. Pflanzliche Bestandteile

Auch wenn Hunde Fleischfresser sind, profitieren sie von einem kleinen Anteil an pflanzlicher Nahrung. Obst und Gemüse liefern Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie unterstützen die Verdauung und stärken das Immunsystem.

1.2.1. Gemüse
  • Karotten: Reich an Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), gut für Augen und Haut.
  • Spinat: Liefert Eisen, Magnesium und Kalzium. Enthält Antioxidantien und stärkt das Immunsystem.
  • Zucchini: Kalorienarm, reich an Vitaminen und gut verdaulich.

Nährwerte von Gemüse (pro 100 g):

  • Karotten: 0,9 g Protein, 0,2 g Fett, 41 kcal, reich an Vitamin A.
  • Spinat: 2,9 g Protein, 0,4 g Fett, 23 kcal, reich an Eisen und Vitamin C.
  • Zucchini: 1,2 g Protein, 0,1 g Fett, 17 kcal, ballaststoffreich.
1.2.2. Obst

Obst ergänzt den Vitamin- und Mineralstoffgehalt des BARF-Menüs und ist eine natürliche Quelle für Antioxidantien.

  • Äpfel: Reich an Vitamin C und Ballaststoffen, gut für die Verdauung.
  • Bananen: Kaliumreich und liefern schnelle Energie.
  • Blaubeeren: Enthalten viele Antioxidantien, fördern das Immunsystem und die Zellgesundheit.

Nährwerte von Obst (pro 100 g):

  • Äpfel: 0,3 g Protein, 0,2 g Fett, 52 kcal, reich an Vitamin C.
  • Bananen: 1,1 g Protein, 0,3 g Fett, 89 kcal, besonders kaliumreich.
  • Blaubeeren: 0,7 g Protein, 0,3 g Fett, 57 kcal, reich an Antioxidantien.

1.3. Fette und Öle

Fette sind für Hunde eine wichtige Energiequelle und liefern essentielle Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6, die Entzündungen hemmen, das Fell glänzend halten und das Herz-Kreislauf-System stärken. Besonders wertvoll sind:

  • Lachsöl: Reich an Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA), gut für Gelenke und Haut.
  • Kokosöl: Liefert mittelkettige Fettsäuren, die leicht verdaulich sind und das Immunsystem stärken.
  • Leinöl: Enthält pflanzliches Omega-3 (ALA) und ist gut für Haut und Fell.

Nährwerte von Ölen (pro 100 g):

  • Lachsöl: 100 g Fett, 900 kcal, 30 g Omega-3-Fettsäuren.
  • Kokosöl: 100 g Fett, 900 kcal, mittelkettige Fettsäuren (Caprinsäure, Laurinsäure).
  • Leinöl: 100 g Fett, 900 kcal, 50 g Omega-3-Fettsäuren (ALA).

2. Mikronährstoffe und Supplemente im BARF

Neben den Makronährstoffen (Protein, Fett, Kohlenhydrate) spielen auch Mikronährstoffe eine entscheidende Rolle bei der BARF-Ernährung. Diese können durch gezielte Zugabe von Supplementen ergänzt werden, um sicherzustellen, dass der Hund alle notwendigen Nährstoffe erhält.

2.1. Calcium und Phosphor

Das richtige Verhältnis von Calcium zu Phosphor (ca. 1,2:1) ist entscheidend für die Knochengesundheit. Knochen liefern diese Mineralien, aber in bestimmten Fällen kann eine zusätzliche Calciumquelle notwendig sein, wie:

  • Eierschalenpulver: Eine hervorragende natürliche Quelle für Kalzium.

2.2. Vitamin D

Vitamin D ist wichtig für den Kalziumstoffwechsel und die Knochengesundheit. Es wird durch Sonneneinstrahlung in der Haut synthetisiert, aber bei Hunden, die viel drinnen leben, kann ein Mangel auftreten.

2.3. Jod

Jod ist für die Schilddrüsenfunktion essenziell. Es kann durch die Zugabe von Algenmehl (z. B. Ascophyllum nodosum) ergänzt werden.


3. Der Aufwand beim klassischen Barfen

BARF erfordert einen erheblichen logistischen Aufwand. Die Vorbereitung, Lagerung und Portionierung der verschiedenen Zutaten kann zeitintensiv sein. Folgende Aspekte sind zu bedenken:

3.1. Einkauf und Lagerung

Für die Barf-Ernährung ist der regelmäßige Einkauf von frischen Fleischprodukten, Gemüse und Supplementen notwendig. Viele Barfer lagern das Fleisch in großen Mengen, um es einzufrieren. Dies erfordert nicht nur einen ausreichend großen Gefrierschrank, sondern auch die richtige Handhabung der Rohstoffe, um Kontaminationen zu vermeiden.

3.2. Vorbereitung und Portionierung

Das Zerkleinern von Fleisch, das Abwiegen der richtigen Mengen und die Zusammenstellung einer ausgewogenen Mahlzeit sind mit Aufwand verbunden. Die Einhaltung der richtigen Nährstoffverhältnisse erfordert Wissen und Sorgfalt, insbesondere wenn es um die Zugabe von Supplementen geht.

3.3. Zeitaufwand

Die Vorbereitung jeder Mahlzeit kann zwischen 10 und 30 Minuten in Anspruch nehmen, abhängig von der Menge und der Art der Zutaten. Viele Barfer bereiten größere Mengen auf einmal vor und frieren diese portionsweise ein, um Zeit zu sparen.


4. Trockenbarf: Das neue smarte Barfen

In den letzten Jahren hat sich Trockenbarf als eine smarte Alternative zum klassischen Barfen etabliert. Trockenbarf vereint die Vorteile des Barfens mit einer enormen Zeitersparnis und einer verbesserten Handhabung. Es handelt sich dabei um gefriergetrocknete oder luftgetrocknete Rohstoffe, die in praktischen Portionen angeboten werden und den Nährstoffgehalt einer frischen Barf-Mahlzeit bewahren.

4.1. Vorteile von Trockenbarf gegenüber klassischem Barf

4.1.1. Zeitersparnis

Im Gegensatz zum klassischen Barfen entfällt bei Trockenbarf der größte Teil der Vorbereitung. Die Mahlzeiten sind bereits portioniert und müssen nur noch mit Wasser rehydriert werden. Dies spart erheblich Zeit und ermöglicht eine schnelle Fütterung.

4.1.2. Platzsparende Lagerung

Da Trockenbarf getrocknet und ohne Wasseranteil ist, lässt es sich platzsparend lagern. Es benötigt keinen Gefrierschrank und kann problemlos in der Vorratskammer aufbewahrt werden. Dies ist besonders praktisch für Hundebesitzer mit wenig Stauraum.

4.1.3. Längere Haltbarkeit

Trockenbarf hat eine deutlich längere Haltbarkeit als frisches Fleisch. Durch den Entzug von Feuchtigkeit wird das Wachstum von Bakterien und Schimmel verhindert, was die Lebensmittelsicherheit erhöht.

4.1.4. Praktisch auf Reisen

Wer viel unterwegs ist, weiß, dass es schwierig sein kann, den Hund auch unterwegs artgerecht zu ernähren. Trockenbarf ist leicht, unkompliziert in der Handhabung und benötigt keinen Kühlschrank – ideal für Reisen und Ausflüge.

4.2. Nährwertgleichheit und Qualität von Trockenbarf

Ein gut produziertes Trockenbarf-Produkt enthält alle Nährstoffe, die auch in einer klassischen Barf-Mahlzeit vorhanden sind. Durch die schonende Gefrier- oder Lufttrocknung bleiben Vitamine, Mineralien und Enzyme weitgehend erhalten. Wichtig ist jedoch, auf die Qualität der Produkte zu achten und Trockenbarf von Herstellern zu wählen, die eine transparente Deklaration ihrer Inhaltsstoffe bieten.

4.3. Nachteile von Trockenbarf

Auch wenn Trockenbarf viele Vorteile bietet, gibt es einige Punkte, die zu beachten sind:

  • Kosten: Trockenbarf ist in der Regel teurer als selbst zubereitetes BARF, da der Herstellungsprozess aufwendiger ist.
  • Verfügbarkeit von Rohstoffen: Manche Hunde vertragen bestimmte Fleischsorten besser als andere, und nicht alle Sorten sind in Trockenbarf-Form verfügbar.

5. Deckendes BARF-Rezept nach FEDIAF-Richtlinien - die Herausforderung

Die Erstellung eines wirklich ausgewogenen und deckenden BARF-Rezepts, das den Nährstoffanforderungen eines Hundes vollständig gerecht wird, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Besonders schwierig wird es, wenn man ein solches Rezept nach den strengen Richtlinien der FEDIAF (Fédération Européenne de l’Industrie des Aliments pour Animaux Familiers) als Alleinfuttermittel für Hunde zertifizieren möchte. Die FEDIAF gibt wissenschaftlich fundierte Nährstoffempfehlungen heraus, die sicherstellen, dass alle essenziellen Nährstoffe in der richtigen Menge und im richtigen Verhältnis enthalten sind, um den Hund dauerhaft gesund zu halten.

5.1. Die Anforderungen der FEDIAF

Die FEDIAF-Richtlinien decken den Nährstoffbedarf von Hunden in verschiedenen Lebensphasen ab – von Welpen über adulte Tiere bis hin zu Senioren. Für jedes dieser Lebensstadien gibt es präzise Vorgaben bezüglich der Makro- und Mikronährstoffe, die in einem Alleinfuttermittel enthalten sein müssen. Zu den wichtigsten Nährstoffen zählen:

  • Makronährstoffe: Proteine, Fette und Kohlenhydrate, die in ausgewogener Menge zur Energieversorgung und zum Muskelaufbau beitragen.
  • Mineralstoffe: Dazu gehören insbesondere Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Kalium, die für Knochenbildung, Muskelkontraktionen und den Flüssigkeitshaushalt entscheidend sind.
  • Vitamine: Essenziell sind die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K sowie die wasserlöslichen B-Vitamine und Vitamin C.
  • Spurenelemente: Dazu zählen Eisen, Zink, Kupfer, Jod, Selen und Mangan, die für zahlreiche Stoffwechselprozesse notwendig sind.

Ein Problem beim BARFen ist, dass Hundehalter oft nicht alle dieser Nährstoffe in der richtigen Menge zuführen. Ein gängiges Beispiel ist das Ungleichgewicht von Kalzium und Phosphor, das bei falscher Knochenmenge zu Problemen im Knochenstoffwechsel führen kann. Auch die ausreichende Versorgung mit Vitaminen wie Vitamin D (besonders im Winter) und Jod (für die Schilddrüse) wird häufig übersehen.

5.2. Warum ein Alleinfuttermittel nach FEDIAF-Kriterien so schwer zu erreichen ist

Das größte Problem bei der Erstellung eines BARF-Rezepts, das den FEDIAF-Kriterien für ein Alleinfuttermittel entspricht, liegt in der Komplexität der Nährstoffzusammensetzung. Die exakte Einhaltung der Nährstoffbedarfswerte erfordert nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch die ständige Kontrolle und Anpassung der Zutaten, die oft natürlichen Schwankungen unterliegen. Beispielsweise kann der Nährstoffgehalt von Fleisch, Innereien oder Gemüse stark von Tier zu Tier oder von Ernte zu Ernte variieren. Dies erschwert es, sicherzustellen, dass der Hund dauerhaft mit allen essenziellen Nährstoffen in ausreichender Menge versorgt wird.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Versorgung mit Mikronährstoffen wie Spurenelementen und Vitaminen, die im reinen Muskelfleisch oder pflanzlichen Bestandteilen nicht ausreichend enthalten sind. Selbst wenn Fleisch und Gemüse variiert werden, können Mängel auftreten, die nur durch gezielte Supplementierung behoben werden können. Diese komplexen Anforderungen erklären, warum viele Hundehalter Probleme haben, ein BARF-Rezept selbst so zu gestalten, dass es dem täglichen Nährstoffbedarf ihres Hundes in allen Aspekten entspricht.

5.3. Der Wert von 100% deklarierten und getesteten Trockenbarf-Produkten

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, welchen Wert ein von Hundehaltern, Züchtern und Tierärzten entwickeltes und erprobtes Trockenbarf-Futter hat, das nach den FEDIAF-Richtlinien zertifiziert ist. Solche Produkte haben mehrere entscheidende Vorteile:

  • Wissenschaftlich geprüfte Zusammensetzung: Ein solches Trockenbarf wird nach strengen wissenschaftlichen Kriterien entwickelt, die sicherstellen, dass alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge enthalten sind. Dies minimiert das Risiko von Mangelerscheinungen und gesundheitlichen Problemen durch falsche Fütterung.
  • Konstante Qualität: Da die Rohstoffe und deren Nährstoffgehalt in zertifizierten Trockenbarf-Produkten regelmäßig kontrolliert werden, ist eine konstante Nährstoffzufuhr gewährleistet. Das bedeutet, dass der Hund täglich alle essenziellen Nährstoffe in der optimalen Menge erhält.
  • Erprobung durch Fachleute: Diese Produkte werden nicht nur von Tierärzten und Ernährungswissenschaftlern entwickelt, sondern auch in der Praxis getestet – sowohl in Zuchten als auch in Haushalten. Das Feedback von Hundebesitzern und die Ergebnisse aus der Langzeitfütterung fließen in die Optimierung der Rezepturen ein.
  • Zuverlässige Supplementierung: Im Gegensatz zum selbst gemachten BARF, bei dem Supplemente oft ungenau dosiert oder vergessen werden, enthalten zertifizierte Trockenbarf-Produkte alle notwendigen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bereits in der richtigen Menge.

Für Hundehalter, die keine Zeit oder das nötige Wissen haben, ein eigenes Futter nach den hohen FEDIAF-Standards zusammenzustellen, bieten diese Produkte eine hervorragende Alternative. Sie ermöglichen eine artgerechte und gleichzeitig bequeme Fütterung, die den Hund optimal versorgt und ernährungsbedingten Problemen vorbeugt.

Fazit

Die BARF-Ernährung bietet Hunden eine artgerechte und natürliche Ernährungsweise, die sich positiv auf ihre Gesundheit und Vitalität auswirkt. Ein perfektes BARF-Rezept besteht aus einer Kombination von hochwertigem Muskelfleisch, Innereien, Knochen, Gemüse, Obst und Fetten, ergänzt durch gezielte Supplemente. Noch besser ist das Rezept, wenn man auf Supplements verzichtet, indem man wirklich alle Nährstoffe durch Naturprodukte realisiert. Klassische Barfen ist zeitaufwendig und erfordert umfassendes Wissen der Ernährung. Trockenbarf eine smarte und praktische Alternative, die den Nährstoffgehalt erhält und gleichzeitig den Aufwand stark minimiert. Für Hundebesitzer, die auf eine ausgewogene Ernährung achten und gleichzeitig Zeit sparen möchten, stellt Trockenbarf eine hervorragende Option dar. Die Fediaf bietet wissenschaftlich begründete Richtlinien zur bedarfsdeckenden Ernährung von Hunden. Ein BARF-Rezept, das den FEDIAF-Richtlinien als Alleinfuttermittel entspricht, ist jedoch schwer zu realisieren, da es eine recht genaue Nährstoffabstimmung erfordert. Die Schwankungen im Nährstoffgehalt natürlicher Zutaten und die Herausforderung, alle Mikronährstoffe in der richtigen Menge zu liefern, machen es für viele Hundehalter unmöglich, diese Anforderungen selbst zu erfüllen. Hier kommen als Alleinfuttermittel zertifizierte Trockenbarf-Produkte ins Spiel, die nach wissenschaftlichen Standards entwickelt und getestet wurden. Sie bieten eine praktische und verlässliche Lösung, um den Hund ausgewogen zu ernähren und den komplexen Nährstoffbedarf sicher abzudecken. Auf eine 100%ige Deklaration der Inhaltsstoffe sollte geachtet werden.

FAQ: BARF-Hundefutter selber machen

Kann ich das Futter für meinen Hund selbst barfen?

Ja, viele Halter bereiten BARF selbst zu. Es erfordert jedoch fundiertes Wissen über Nährstoffe, Bedarfswerte und hygienische Handhabung.

Was sind die größten Risiken beim Selber-Barfen?

Häufige Fehler sind ein unausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis, Vitaminmängel oder Überversorgung. Auch falsche Lagerung birgt Gesundheitsrisiken.

Welche Vorteile hat selbstgemachtes BARF?

Du weißt genau, was im Napf landet, kannst individuell anpassen und regionale Zutaten verwenden. Die Verantwortung für die Ausgewogenheit liegt aber bei dir.

Wie kann ich sicherstellen, dass mein Hund alle Nährstoffe bekommt?

Orientiere dich an FEDIAF-Richtlinien oder lass einen Futterplan von Experten erstellen. Blutchecks beim Tierarzt können zusätzlich Sicherheit geben.

Ist Naturalis TrockenBARF eine Alternative zum Selber-Barfen?

Ja, Naturalis TrockenBARF bietet die Vorteile von BARF ohne den aufwendigen Aufwand. Es ist nach FEDIAF-Empfehlungen ausgerichtet und sofort ausgewogen.

Für wen ist BARFen mit Eigenrezept besonders schwierig?

Besonders für Einsteiger, Halter von Welpen, Senioren oder Hunden mit Krankheiten. Hier ist ein fertiges, ausgewogenes Futter meist sicherer.