Eigentlich gibt es „NassBARF“ gar nicht - zumindest nicht als offiziell definierten Begriff. Trotzdem begegnet er Hundehaltern immer häufiger. Auch wir bei Naturalis BARF verwenden ihn inzwischen für unsere neue Produktlinie. Doch was ist damit genau gemeint? Worin unterscheidet sich NassBARF von klassischem Nassfutter? Und wann passt NassBARF oder TrockenBARF besser zu deinem Hund und eurem Alltag?
Was bedeutet NassBARF überhaupt?
Wer sich mit natürlicher Hundeernährung beschäftigt, kennt meist klassisches BARF und inzwischen auch luftgetrocknetes TrockenBARF. Der Begriff NassBARF ist dagegen noch vergleichsweise neu und kann zunächst für Verwirrung sorgen.
Der Begriff NassBARF ist weder gesetzlich geschützt noch offiziell definiert. Es gibt also keine verbindliche Vorgabe, welche Zutaten oder Eigenschaften ein Futter besitzen muss, damit es als NassBARF bezeichnet werden darf.
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff für feuchte Hundefutter verwendet, deren Zusammensetzung sich am Grundgedanken der BARF-Fütterung orientiert. Gemeint ist meist eine fleischbasierte Mahlzeit aus möglichst natürlichen und transparent deklarierten Zutaten.
BARF steht für eine Fütterungsform, bei der tierische und pflanzliche Bestandteile miteinander kombiniert werden. Beim klassischen BARFen stellen Hundehalter die Mahlzeiten häufig selbst aus rohem Muskelfleisch, Innereien, Knochen, Gemüse, Obst, Ölen und weiteren Ergänzungen zusammen.
NassBARF überträgt diesen Ernährungsgedanken auf eine fertige Mahlzeit mit hohem Feuchtigkeitsgehalt. Das Futter muss nicht selbst zusammengestellt werden und lässt sich ähnlich unkompliziert portionieren wie klassisches Nassfutter.
Gut zu wissen: Der Begriff NassBARF allein sagt noch nichts Verbindliches über die Qualität eines Futters aus. Entscheidend sind die tatsächliche Zusammensetzung, die Deklaration der Zutaten und die Kennzeichnung als Allein- oder Ergänzungsfuttermittel.
Ist NassBARF wirklich BARF?
NassBARF ist kein klassisches Roh-BARF. Die Zutaten werden nicht zwingend roh verfüttert, sondern zu einem haltbaren Nassfutter verarbeitet.
Die Bezeichnung beschreibt vielmehr ein Nassfutter nach dem BARF-Prinzip. Wie konsequent ein Hersteller diesen Gedanken umsetzt, lässt sich nur anhand der tatsächlichen Rezeptur beurteilen.
Deshalb solltest du dich nicht allein auf Begriffe wie NassBARF, Naturfutter oder Premiumfutter verlassen. Ein genauer Blick auf die Zutatenliste und die Fütterungsempfehlung ist immer sinnvoll.
Warum gibt es jetzt auch NassBARF von Naturalis?
Naturalis BARF steht für eine naturnahe Hundeernährung, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt. Unser bewährtes TrockenBARF verbindet den fleischbasierten BARF-Gedanken mit den praktischen Vorteilen eines haltbaren, luftgetrockneten Futters.
Gleichzeitig wünschen sich manche Hundehalter eine fertige BARF-Mahlzeit mit einer weichen Konsistenz und einem hohen Feuchtigkeitsgehalt.
Deshalb haben wir unser Sortiment erweitert und bieten neben unserem TrockenBARF inzwischen auch Naturalis NassBARF für Hunde an.
Das neue NassBARF ersetzt unser TrockenBARF nicht. Es ergänzt unser Sortiment um eine weitere Fütterungsform. Hundehalter können dadurch zwischen zwei hochwertigen Varianten wählen - je nachdem, was besser zum Hund und zum eigenen Alltag passt.
Manche Hunde werden dauerhaft mit NassBARF gefüttert. Andere erhalten weiterhin TrockenBARF. Ebenso ist es möglich, beide Varianten situationsabhängig miteinander zu kombinieren.
So kann beispielsweise zu Hause NassBARF im Napf landen, während im Urlaub, beim Camping oder auf längeren Ausflügen das deutlich leichtere TrockenBARF verwendet wird.
Was unterscheidet NassBARF von klassischem Nassfutter?
Auf den ersten Blick ist NassBARF ebenfalls Nassfutter. Es besitzt einen hohen Feuchtigkeitsgehalt, eine weiche Konsistenz und wird als fertige Mahlzeit angeboten.
Der Unterschied liegt deshalb nicht allein in der Darreichungsform, sondern vor allem im Ernährungsgedanken hinter der Rezeptur.
NassBARF soll sich an einer naturnahen und fleischbasierten Fütterung orientieren. Je nach Rezeptur gehören dazu tierische Bestandteile wie Muskelfleisch und Innereien sowie ausgewählte pflanzliche Zutaten und natürliche Nährstoffquellen.
Klassisches Nassfutter ist dagegen ein sehr weit gefasster Oberbegriff. Darunter fallen ganz unterschiedliche Produkte:
- fleischreiche oder weniger fleischreiche Rezepturen,
- offen oder nur teilweise deklarierte Zusammensetzungen,
- Alleinfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel,
- Produkte mit oder ohne Getreide,
- Futter mit natürlichen Zutaten oder stärker verarbeiteten Bestandteilen.
Das bedeutet jedoch nicht, dass NassBARF automatisch hochwertig und jedes andere Nassfutter automatisch minderwertig ist. Auch ein gewöhnlich bezeichnetes Nassfutter kann eine sehr gute Zusammensetzung besitzen.
Gleichzeitig garantiert das Wort NassBARF allein noch keine bestimmte Qualität.
| Klassisches Nassfutter | NassBARF |
|---|---|
| Sehr weit gefasste Produktkategorie | Gebräuchliche, aber nicht offiziell definierte Bezeichnung |
| Sehr unterschiedliche Rezepturen möglich | Soll sich am Gedanken einer naturnahen, fleischbasierten Ernährung orientieren |
| Fleischanteil und Zutaten variieren stark | Häufig hoher Anteil tierischer Zutaten und transparente Zusammensetzung |
| Kann Allein- oder Ergänzungsfuttermittel sein | Kann ebenfalls Allein- oder Ergänzungsfuttermittel sein |
| Qualität lässt sich nicht allein am Begriff erkennen | Qualität lässt sich ebenfalls nicht allein am Begriff erkennen |
Woran erkenne ich gutes NassBARF?
Achte nicht nur auf den Produktnamen, sondern vor allem auf die Zusammensetzung. Eine offene und verständliche Deklaration zeigt dir, welche tierischen und pflanzlichen Bestandteile enthalten sind.
Außerdem solltest du prüfen, ob das Produkt als Alleinfuttermittel oder als Ergänzungsfuttermittel gekennzeichnet ist.
Wie du die Qualität eines Hundefutters insgesamt besser beurteilen kannst, erklären wir im Beitrag: Woran erkennt man gutes Hundefutter?.
Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel?
Ob ein Futter den Hund dauerhaft vollständig versorgen kann, hängt nicht davon ab, ob auf der Verpackung NassBARF, Nassfutter oder TrockenBARF steht.
Entscheidend ist die Kennzeichnung als Alleinfuttermittel.
Ein Alleinfuttermittel ist so zusammengesetzt, dass es bei bestimmungsgemäßer Fütterung grundsätzlich als tägliche Hauptnahrung eingesetzt werden kann.
Ein Ergänzungsfuttermittel deckt den gesamten Nährstoffbedarf dagegen nicht automatisch ab. Es muss mit weiteren Bestandteilen kombiniert oder gezielt ergänzt werden.
Das gilt auch für Produkte, die sich an der BARF-Fütterung orientieren. Ein hoher Fleischanteil allein macht eine Mahlzeit noch nicht vollständig. Für eine dauerhafte Fütterung müssen die benötigten Nährstoffe in einer geeigneten Zusammensetzung enthalten sein.
Mehr zu diesem wichtigen Unterschied erfährst du in unserem Artikel: Ist TrockenBARF als Alleinfuttermittel geeignet?. Die grundsätzliche Erklärung gilt unabhängig davon, ob das Futter trocken oder feucht angeboten wird.
Was haben NassBARF und TrockenBARF gemeinsam?
NassBARF und TrockenBARF sehen im Napf sehr unterschiedlich aus. Hinter beiden Fütterungsformen steht jedoch derselbe grundlegende Gedanke: Hundehaltern eine naturnahe und fleischbasierte Ernährung anzubieten, ohne dass sie jede BARF-Mahlzeit selbst zusammenstellen müssen.
Beide Varianten sind fertige Futtermittel. Du musst also nicht selbst berechnen, wie viel Muskelfleisch, Innereien, Gemüse oder weitere Nährstoffquellen dein Hund benötigt.
Das reduziert den Aufwand und kann typische Fehler vermeiden, die bei selbst zusammengestellten BARF-Rationen entstehen können.
Gerade Einsteiger fühlen sich beim klassischen BARFen häufig unsicher. Eine ausgewogene Mahlzeit besteht schließlich nicht nur aus rohem Fleisch.
Welche Schwierigkeiten bei der selbst zusammengestellten Fütterung auftreten können, zeigen wir in den Beiträgen: Angst vorm BARFen? und 5 typische Frisch-BARF-Fehler.
NassBARF und TrockenBARF richten sich damit an Hundehalter, die sich eine naturnahe Fütterung wünschen, im Alltag aber nicht selbst portionieren, mischen und ergänzen möchten.
Worin unterscheiden sich NassBARF und TrockenBARF?
Der größte Unterschied liegt im Feuchtigkeitsgehalt.
NassBARF enthält bereits viel Wasser und besitzt dadurch die typische weiche und saftige Konsistenz eines Nassfutters.
Beim TrockenBARF wird den Zutaten durch eine schonende Lufttrocknung ein großer Teil des Wassers entzogen. Dadurch wird das Futter leichter, kompakter und länger haltbar.
Das verändert vor allem:
- die benötigte Futtermenge,
- das Gewicht der Verpackung,
- den benötigten Lagerplatz,
- die Handhabung unterwegs,
- die Konsistenz im Napf.
Die benötigte Menge TrockenBARF wirkt im Napf häufig überraschend klein, weil das Futter deutlich konzentrierter ist. Bei Naturalis entsprechen etwa 100 Gramm TrockenBARF ungefähr 400 Gramm Nassfutter.
TrockenBARF kann direkt trocken verfüttert oder mit Wasser eingeweicht werden. So lässt sich auch mit luftgetrocknetem BARF eine weichere und saftigere Mahlzeit zubereiten.
Frisches Trinkwasser muss deinem Hund unabhängig von der Fütterungsform jederzeit zur Verfügung stehen.
| Merkmal | NassBARF und TrockenBARF im Vergleich |
|---|---|
| Feuchtigkeit |
NassBARF: Hoher Feuchtigkeitsgehalt TrockenBARF: Wasser wurde weitgehend entzogen |
| Konsistenz |
NassBARF: Weich und saftig TrockenBARF: Trocken oder nach dem Einweichen weich |
| Futtermenge |
NassBARF: Durch den Wasseranteil größere Portion TrockenBARF: Konzentriert und dadurch kleinere Portion |
| Gewicht |
NassBARF: Vergleichsweise schwer TrockenBARF: Leicht und platzsparend |
| Lagerung |
NassBARF: Nach dem Öffnen Herstellerangaben zu Kühlung und Haltbarkeit beachten TrockenBARF: Trocken, kühl und gut verschlossen lagern |
| Unterwegs |
NassBARF: Je nach Lagerungsmöglichkeit und Reisedauer geeignet TrockenBARF: Einfach zu transportieren und zu portionieren |
Ist TrockenBARF normales Trockenfutter?
TrockenBARF ist nicht einfach ein anderer Begriff für herkömmliches Trockenfutter. Es beschreibt BARF in trockener beziehungsweise luftgetrockneter Form.
Rezeptur und Herstellungsweise können sich deutlich von klassischem Trockenfutter unterscheiden.
Ausführlicher erklären wir das im Beitrag: TrockenBARF: Was steckt wirklich in diesem Hundefutter?.
Wann kann NassBARF die passende Wahl sein?
NassBARF kann gut zu deinem Hund passen, wenn du eine fertige und fleischbasierte Mahlzeit mit hohem Feuchtigkeitsgehalt suchst.
Auch Hunde, die eine weiche und saftige Konsistenz bevorzugen, können diese Form besonders gerne annehmen.
Der hohe Wasseranteil kann außerdem bei Hunden interessant sein, die von sich aus eher wenig trinken. Trotzdem muss auch bei der Fütterung von NassBARF jederzeit frisches Trinkwasser bereitstehen.
Für Hundehalter, die bisher herkömmliches Nassfutter füttern, kann NassBARF einen unkomplizierten Einstieg in die Naturalis Produktwelt bieten. Die gewohnte Fütterungsform bleibt erhalten, während sich die Rezeptur stärker an einer naturnahen und fleischbasierten Ernährung orientiert.
NassBARF kann besonders gut passen, wenn:
- dein Hund eine weiche und saftige Mahlzeit bevorzugt,
- du mehr Flüssigkeit über das Futter anbieten möchtest,
- du eine fertige Alternative zum selbst zusammengestellten BARF suchst,
- du bisher Nassfutter fütterst und eine andere Rezeptur ausprobieren möchtest,
- du zu Hause ausreichend Platz für die Lagerung hast.
Du möchtest NassBARF kennenlernen?
Auf unserer Seite: Naturalis NassBARF für Hunde findest du alle aktuell verfügbaren Sorten sowie Informationen zu Zusammensetzung und Fütterung.
Wann spielt TrockenBARF seine Stärken aus?
TrockenBARF eignet sich besonders für Hundehalter, die Wert auf eine einfache Lagerung, ein geringes Gewicht und eine flexible Fütterung legen.
Das Futter muss nicht gekühlt werden, benötigt wenig Stauraum und lässt sich sauber portionieren.
Dadurch ist es nicht nur zu Hause praktisch, sondern vor allem unterwegs. Im Urlaub, beim Camping, auf längeren Autofahrten oder bei Tagesausflügen musst du keine schweren Dosen transportieren und keine angebrochenen Portionen kühlen.
Auch im Alltag kann TrockenBARF Vorteile haben. Abgewogene Portionen lassen sich unkompliziert für den Hundesitter, das Büro oder eine Betreuung vorbereiten.
Bei Bedarf wird das Futter einfach mit Wasser eingeweicht.
TrockenBARF kann besonders gut passen, wenn:
- du wenig Lagerplatz zur Verfügung hast,
- du ein leichtes und ergiebiges Futter suchst,
- dein Hund dich häufig auf Reisen oder Ausflüge begleitet,
- mehrere Personen deinen Hund füttern,
- du das Futter trocken oder eingeweicht anbieten möchtest.
Welche Vorteile luftgetrocknetes BARF darüber hinaus besitzt, liest du im Artikel: TrockenBARF: Vorteile und Alltagstipps.
Kann man NassBARF und TrockenBARF kombinieren?
Grundsätzlich können NassBARF und TrockenBARF innerhalb eines Fütterungskonzepts miteinander kombiniert werden.
Du musst dich also nicht für alle Situationen dauerhaft auf nur eine Darreichungsform festlegen.
Du kannst beispielsweise zu Hause NassBARF anbieten und für Reisen oder Ausflüge TrockenBARF verwenden. Ebenso ist es möglich, tageweise zwischen den Varianten zu wechseln.
Ob dein Hund häufige Wechsel gut verträgt, ist individuell.
Manche Hunde können problemlos unterschiedliche Sorten und Fütterungsformen fressen. Sensible Hunde reagieren auf schnelle Veränderungen dagegen möglicherweise mit:
- Blähungen,
- weichem Kot,
- Durchfall,
- Erbrechen,
- vorübergehendem Appetitverlust.
Müssen NassBARF und TrockenBARF getrennt gefüttert werden?
Eine grundsätzliche Pflicht zur getrennten Fütterung besteht nicht.
Bei empfindlichen Hunden ist es jedoch häufig sinnvoll, neue Produkte zunächst einzeln und in kleinen Mengen einzuführen. So lässt sich besser erkennen, wie dein Hund auf das jeweilige Futter reagiert.
Wenn dein Hund bisher nur eine Fütterungsform kennt, solltest du die neue Variante schrittweise einführen.
Hinweise dazu findest du in unseren Beiträgen über: Probleme bei der Futterumstellung und Durchfall oder Erbrechen nach einer Futterumstellung.
NassBARF oder TrockenBARF: Was passt zu deinem Hund?
Es gibt keinen pauschalen Gewinner. Welche Fütterungsform besser passt, hängt von deinem Hund, seinen Vorlieben und eurem gemeinsamen Alltag ab.
| Entscheidungshilfe |
|---|
|
Wenn dir ein hoher Feuchtigkeitsgehalt wichtig ist: NassBARF |
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Wenn dein Hund eine weiche und saftige Konsistenz bevorzugt: NassBARF oder eingeweichtes TrockenBARF |
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Wenn dir geringes Gewicht und wenig Stauraum wichtig sind: TrockenBARF |
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Wenn du eine unkomplizierte Fütterung im Urlaub suchst: TrockenBARF |
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Wenn du eine Alternative zu deinem bisherigen Nassfutter suchst: NassBARF |
|
Wenn du je nach Alltagssituation flexibel bleiben möchtest: NassBARF und TrockenBARF |
|
Wenn du eine fertige, naturnahe Mahlzeit suchst: NassBARF und TrockenBARF |
Auch die Vorlieben deines Hundes dürfen bei der Entscheidung eine Rolle spielen.
Ein Futter kann auf dem Papier noch so gut zu euren Anforderungen passen: Entscheidend ist, dass dein Hund es gerne frisst und gut verträgt.
Bei Welpen, kranken Hunden, bekannten Allergien oder einem besonderen Nährstoffbedarf sollte die Fütterung individuell mit einem Tierarzt oder einer qualifizierten Ernährungsberatung abgestimmt werden.
Fazit: Zwei Fütterungsformen mit einem gemeinsamen Grundgedanken
NassBARF ist keine offiziell definierte Futtermittelkategorie. Naturalis verwendet die Bezeichnung für ein feuchtes Hundefutter, dessen Zusammensetzung sich am Grundgedanken einer naturnahen und fleischbasierten BARF-Ernährung orientiert.
Der Unterschied zu klassischem Nassfutter liegt deshalb nicht automatisch in der Konsistenz oder Verpackung, sondern vor allem im Anspruch an die Rezeptur.
Weil der Begriff NassBARF allein keine bestimmte Qualität garantiert, solltest du immer die Deklaration, die Zusammensetzung und die Kennzeichnung des konkreten Futters prüfen.
NassBARF und TrockenBARF sind keine Konkurrenten.
Die feuchte Variante bietet eine saftige und unkomplizierte Mahlzeit mit hohem Wasseranteil. TrockenBARF ist konzentriert, leicht, platzsparend und besonders flexibel.
Beide Fütterungsformen können abhängig von deinem Hund und eurem Alltag eine passende Wahl sein - einzeln oder miteinander kombiniert.
Quellen und weiterführende Informationen
- Verordnung (EG) Nr. 767/2009 über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermitteln
- FEDIAF: Ernährungsrichtlinien für Allein- und Ergänzungsfuttermittel
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle tierärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Bei Erkrankungen, Unverträglichkeiten oder besonderen Ernährungsanforderungen solltest du die Fütterung deines Hundes fachlich prüfen lassen.
Über die Autoren:
Dieser Artikel wurde von der Naturalis Redaktion verfasst - spezialisiert auf Hundeernährung und Alltagsthemen.
Häufige Fragen zu NassBARF und TrockenBARF
Ist NassBARF dasselbe wie Nassfutter?
NassBARF ist grundsätzlich eine Form von Nassfutter. Der Begriff wird jedoch meist für feuchte Hundefutter verwendet, deren Rezeptur sich an einer naturnahen und fleischbasierten BARF-Ernährung orientiert. Eine offizielle oder gesetzlich geschützte Definition gibt es nicht.
Ist NassBARF roh?
NassBARF ist nicht automatisch rohes Futter. In der Regel werden die Zutaten zur Herstellung eines haltbaren Nassfutters verarbeitet. Es handelt sich deshalb nicht um klassisches Roh-BARF.
Was ist besser: NassBARF oder TrockenBARF?
Keine der beiden Fütterungsformen ist grundsätzlich besser. NassBARF besitzt einen hohen Feuchtigkeitsgehalt und eine weiche Konsistenz. TrockenBARF ist leicht, kompakt, ergiebig und besonders praktisch für unterwegs. Welche Variante besser passt, hängt vom Hund und vom Alltag des Halters ab.
Kann ich NassBARF und TrockenBARF abwechselnd füttern?
Grundsätzlich ist eine abwechselnde Fütterung möglich. Bei empfindlichen Hunden sollten neue Produkte jedoch langsam eingeführt werden. So lässt sich beobachten, wie gut der Hund die jeweilige Variante verträgt.
Muss TrockenBARF eingeweicht werden?
TrockenBARF kann je nach Produkt und Vorlieben des Hundes trocken oder eingeweicht angeboten werden. Durch die Zugabe von Wasser wird die Mahlzeit weicher und ihr Volumen nimmt zu.
Kann NassBARF dauerhaft gefüttert werden?
NassBARF kann dauerhaft gefüttert werden, wenn das Produkt als Alleinfuttermittel gekennzeichnet ist und zum individuellen Bedarf des Hundes passt. Ergänzungsfuttermittel müssen dagegen mit weiteren Bestandteilen kombiniert werden.